Braucht man als Unternehmer eine Rechtabteilung?

ARKM Zentralredaktion 9. Mai 2017

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind auf dem Markt tätig ohne wirkliche Kenntnisse im Bereich Recht und verlassen sich meistens auf Ihr Bauchgefühl. Dies kann allerdings zu schwerwiegenden Folgen führen. Im schlimmsten Fall sogar zur Insolvenz. Wer sich nicht auf eine externe Anwaltskanzlei wie zum Beispiel unter www.derra.eu verlassen möchte, der kann auch eigene Juristen einstellen, die sich um rechtliche Angelegenheiten kümmern.

Rechtsanwalt auch für kleinere Unternehmen notwendig

Kleine und mittelständische Unternehmen verfügen meistens über geringe finanzielle Mittel. Daher wird in der Regel nur selten auf rechtliche Beratung zurückgegriffen. Auf eine eigene Rechtsabteilung wird hierbei meistens verzichtet. Allerdings gibt es bei einer eigenen Rechtsabteilung einige Vorteile. Der festangestellte Jurist kennt das Unternehmen und dessen Strukturen durch die tägliche Arbeit nämlich sehr gut. Auf diese Weise können Abläufe viel schneller abgewickelt und bearbeitet werden, als wenn ein externer Rechtsanwalt beauftragt werden würde. Sachverhaltsklärung und Kommunikation sind somit effizienter. Denn der Jurist agiert gleichzeitig als Dienstleister, Berater und Vordenker für viele Themen und kann Fragen auf Grund seines Hintergrundwissens schnell klären. Ein externer Rechtsanwalt muss sich hingegen erst einmal in die Besonderheiten des Unternehmens einarbeiten. All das verschlingt viel Zeit, Aufwand und Kosten.

Auch kleine und mittelständische Unternehmen mit geringen Finanziellen Mitteln können sich durchaus eine eigene Rechtsabteilung leisten ohne hohe Fixkosten zu verursachen. So kann man als Unternehmer dauerhaft mit einem externen Anwalt zusammenarbeiten, der bei Bedarf für Einzelaufträge hinzugezogen werden kann.

Quelle: geralt/pixabay.com

Vorteile einer eigenen Rechtsabteilung

Bei der Gründung einer eigenen Rechtsabteilung muss der jeweilige Anwalt zunächst eingewiesen werden über die Besonderheiten des Unternehmens und dessen Strukturen. Außerdem sollte der Anwalt zunächst alle Mitarbeiter und die jeweiligen Abteilungen kennen lernen, um Vertrauen zu schaffen und die Kommunikation zu verbessern. Somit lernt der Anwalt das Unternehmen mit der Zeit immer besser kennen, sodass Zusammenarbeit und Abläufe zügig von statten gehen können.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten eines Unternehmensanwalts

Ein Unternehmensanwalt kann in vielen Gebieten eingesetzt werden. So könnte der Jurist generell bei der Erstellung und Prüfung von Verträgen wie z.B. Arbeits-, Miet-, Leasing-, Liefer- und Unternehmensverträgen unterstützend eingesetzt werden. Auch bei der Rechnungs- und Inkasso-Optimierung kann der Anwalt unterstützend mitwirken. Zum Beispiel müssen Rechungen auf Vertragsgrundlagen überprüft oder Mahntexte korrekt formuliert werden. Darüber hinaus kann der Jurist bei der Vorbereitung von Verhandlungen mit Kunden oder Lieferanten mithelfen und kritische Punkte vorab klären.

Eine eigene Rechtsabteilung oder eine längerfristige Zusammenarbeit mit externen Anwälten hat demnach einige Vorteile zu bieten. Neben einer schnelleren und effizienteren Beratung, sind Sie als Unternehmen auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn es zu Unstimmigkeiten mit anderen Geschäftspartnern kommt. Ob ein externer Rechtsanwalt oder eine eigene Rechtsabteilung, Sie sollten bei rechtlichen Angelegenheiten einen Experten hinzuziehen und sich nicht auf Ihr Halbwissen verlassen.

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