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Keine Arbeitsplatzvernichtung in Kalifornien!

Ontario, Kalifornien (ots/PRNewswire) –

– BMW plant die Auslagerung von Jobs, nachdem das Unternehmen

Rettungskredite empfing und wieder Rekordgewinne macht

Folgendes wird von Teamsters Local 495 veröffentlicht:

In einem heute gesendeten Brief an Jim O’Donnell, CEO von BMW Nordamerika, [http://www.teamster.org/sites/teamster.org/files/Boxer LettertoBMW.pdf ] bat die Senatorin Barbara Boxer um erneute Überprüfung eines schlecht konzipierten Plans, der vorsieht, die fast 100 BMW-Mitarbeiter in Ontario, Kalifornien, Ende Sommer zu entlassen, während die Fertigungsstätte sofort am nächsten Tag mit einer billigeren, unerfahrenen Belegschaft wieder geöffnet werden soll. Der US-Kongressabgeordnete Joe Baca (D-CA 43) verfasste einen ähnlichen Brief an BMW [http://www.teamster.org/sites/teamster.org/f iles/62411bmwteamsters.pdf ].

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20100127/IBTLOGO)

Der deutsche Automobilriese, Bayerische Motoren Werke AG, Amerikas beliebtester Hersteller von Autos der Luxusklasse, verbuchte dieses Quartal die fettesten Gewinne in seiner 95-jährigen Geschichte. BMW erzielte in 2010 einen weltweiten Umsatz von 81 Mrd. USD, bzw. 848.000 USD pro Mitarbeiter, und belegte damit den 82. Platz unter den Fortune Global 500-Unternehmen. Des Weiteren erhielt BMW über 3,6 Mrd. USD an geheimen Niedrigzinsdarlehen im Rahmen der mit Steuergeldern finanzierten Rettungsaktion in 2008/2009.

Boxer schrieb: [http://www.teamster.org/sites/teamster.org/files /BoxerLettertoBMW.pdf ] „Angesichts der fortlaufenden wirtschaftlichen Erholung ist es zutiefst enttäuschend, dass diese lokalen Angestellten bestraft werden, zu einer Zeit, in der Ihr Unternehmen vor kurzem einen Gewinn von 1,78 Mrd. USD im ersten Quartal 2011 bekannt gab – das dreifache des Gewinns im ersten Quartal 2010 – und eine 21-prozentige Umsatzsteigerung im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“

Baca äusserte sich wie folgt: [http://www.teamster.org/sites/tea mster.org/files/62411bmwteamsters.pdf ] „[Es] werden unnötigerweise Arbeiter entlassen in einer Region, die die höchste Arbeitslosenquote im Land verzeichnet. Diese Positionen mit Niedriglohnarbeitskräften zu ersetzen ist ungerecht und ein Rückschlag für unsere lokale Wirtschaft.“

Teamsters Local 495 vertritt 65 Arbeiter von der Teile-Distributionsstätte in Ontario.

„Steuerzahler lieferten Milliarden Dollar an Rettungsgeldern an Autohersteller mit der Erwartung, dass die Wirtschaft dadurch wächst und amerikanische Jobs gerettet werden, aber genau das Gegenteil ist passiert“, äusserte sich Randy Cammack, Präsident von Teamsters Joint Council 42; „BMW erhielt ein Rettungspaket in Höhe von fast 4 Milliarden USD in Form von hochgeheimen Niedrigzinsdarlehen des Bundes, und im Gegenzug ziehen sie die amerikanischen Werksschliessungsgesetze ins Lächerliche und versuchen, Arbeiterfamilien zu zerstören.“

„Das könnte sich BMW in Deutschland niemals erlauben – sie würden es nicht wagen, es überhaupt zu versuchen“, meinte Bob Lennox, Teamsters Local 495 Secretary Treasurer. „Sie denken, sie können ein von amerikanischen Steuerzahlern finanziertes Rettungspaket annehmen und dann ihre amerikanischen Arbeiter behandeln, wie sie dies mit deutschen Angestellten nie machen würden.“

BMW-Arbeiter in Ontario veranstalteten am 16. Juni einen Protestmarsch gegen die Entlassungen. Tim Kitchens, ein 32-jähriger Lagerarbeiter, erklärte, wie sich der Verlust seines Arbeitsplatzes auf seine Familie auswirken würde.

„Ich brauche diesen Job und die Krankenversicherung, um meine Familie zu versorgen“, betonte Kitchens. „Viele von uns arbeiten hier seit Jahrzehnten und haben BMW dazu verholfen, zum profitabelsten Luxusautoproduzenten in Amerika zu werden. Wir sind ihnen in den schlechten Zeiten in 2009 beigestanden, und nun setzen sie uns auf die Strasse, damit sie billigere, unerfahrene Arbeiter einstellen und die Einsparungen in die Tasche stecken können.“

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/101623/2069060/senatorin-boxer-gegenueber-bmw-keine-arbeitsplatzvernichtung-in-kalifornien/api

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