Was kostet ein Werbefilm?

ARKM Zentralredaktion 8. Oktober 2018

Der Werbefilm ist einer der Klassiker im Marketing-Mix einer Werbekampagne. Gerade mit der zunehmenden Verbreitung von modernen Bewegtbild-Formaten für Web und Social Media ist der Werbefilm ein lukratives Marketing-Instrument für viele Unternehmen. Alle wichtigen Informationen für ein beworbenes Produkt oder eine Marke können kreativ und emotional in einem kurzen Clip präsentiert werden und die potenziellen Kunden im Idealfall sogar noch unterhalten. Selbstverständlich gibt es für das werbende Unternehmen nur wenig gesetzte Grenzen was innerhalb eines Werbespots alles gezeigt werden. Jede tolle Idee kann heute sicherlich verfilmt werden – allerdings ist dies stark abhängig vom Budget. Man sollte also zwingend bereits vor den Dreharbeiten eine konkrete Vorstellung vom Endprodukt haben.


Faktoren für die Kosten einer Werbefilmproduktion

Foto: delphinmedia / pixabay.com


Beim Werbedreh ist sehr vieles zu beachten, was es werbenden Unternehmen nicht immer leicht macht die Produktionskosten zu schätzen. Eine Filmproduktionsfirma macht die Kosten für einen Werbespot-Dreh von sehr vielen Faktoren abhängig. Für eine Kostenkalkulation sind beispielsweise folgende Fragen zu klären: Welche Kamera nutze ich und welches technische Equipment ist weiterhin nötig? Wie lang soll der Werbefilm werden und an welchen Orten sollen die Drehs stattfinden? Der Drehort ist schließlich ein wichtiger Punkt, der die Ausgaben für einen Werbefilm enorm beeinflusst. Wenn ein Außendreh geplant ist, müssen Drehgenehmigungen eingeholt und etwaige Reisekosten miteinkalkuliert werden. Für Filmproduktionen im Studio werden dagegen ebenfalls meist weitere Ausgaben, insbesondere für die Raummiete, fällig. Zusätzlich erhöht jeder eingeplante Drehtag die finalen Kosten des Filmes. Schließlich werden Darsteller, Techniker oder eventuell geliehenes Equipment meist nach Einsatztagen berechnet


Kosten für die Verbreitung eines Werbefilms


Bei den Kosten für die Erstellung eines Werbefilms hört es aus der Sicht der werbenden Unternehmen leider nicht auf. So stellt sich weiterhin die Frage, auf welchen Kanälen der Film vertrieben werden soll. Ist der Werbefilm für den eigenen Internetauftritt oder für die eigenen Social Media Kanäle gedacht, halten sich die Ausgaben hierfür in Grenzen. Handelt es sich aber um einen klassischen TV-Spot, können die Kosten für die Verbreitung, je nach Platzierung und Häufigkeit der Ausstrahlung, massiv steigen.

Werbespots sind keine „Stangenware“


Die Berechnung der Gesamtkosten für Werbefilme ist also nicht so simpel, wie es bei manch anderen Marketing-Dienstleistungen der Fall ist. Der Werbespot ist eben kein Produkt von der Stange, bei dem man sich ein Modell C oder eine Variante A zum Fixpreis herauspicken kann. Schließlich hängt es vom individuellen Konzept des Films und der gewünschten Qualität ab. Ein Werbespot kann daher von einem Preis im niedrigen vierstelligen Bereich bis hin zum Millionenbetrag so ziemlich alles kosten. Daher sollte ein werbendes Unternehmen die Budgetfrage zeitgleich mit der Entwicklung der ersten Idee stellen und die Erwartungen an die Werbefilmproduktion dementsprechend anpassen.

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