IT-Sicherheit? Was ist das?

Sven Oliver Rüsche 21. Oktober 2016

Daten müssen, zu Hause so wie im Unternehmen, geschützt werden. Die Informationen, mit denen Unternehmen arbeiten sind nämlich von sehr hoher Wichtigkeit. Sie stellen somit einen gewissen Wert für Unternehmen dar und werden teilweise als eine Art des Kapitals angesehen. Kommt dieses Kapital abhanden sind die Auswirkungen enorm. Das Ganze wäre finanzieller Verlust und kann außerdem nachhaltig das Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen, Kunden und Geschäftspartnern betreffen. Daraus ist zu schließen, dass es für das Unternehmen wichtig ist, dass viel in die Sicherheit des Computernetzwerkes investiert werden muss. Alleine im Jahr 2015 wurden in Deutschland ca. 45 000 Straftaten aus dem Bereich Cyberkriminalität registriert. Die Tendenz ist steigend. Cyberkriminalität ist meist gut durchdacht und wird professionell ausgeführt. Zwar ist niemand vor den Gefahren komplett sicher, aber es gibt genug Möglichkeiten, das Risiko zu schmälern. Ratsam ist es, externe Experten zu kontaktieren.

Hacker-Angriffe auf Unternehmen

Quelle: Arkm Archiv

Quelle: Arkm Archiv

Wie groß kann der Schaden ausfallen, wenn jemand auf die IT eines Unternehmens zugreift? Jedes Jahr aufs Neue wird in den Medien davon berichtet, wie viel Schaden in Deutschland durch Angriffe auf die IT beziehungsweise durch Hacker verursacht wurde. Der Schaden beläuft sich im Durchschnitt auf etwa 3,42 Millionen Euro, kann aber auch in den Milliarden-Bereich gehen. Allerdings wird, wie oben bereits erwähnt, nicht nur finanzieller Schaden angerichtet. Vertrauensvolle Datensätze geraten immer öfter ins Visier von Kriminellen. Dadurch kann das Vertrauensverhältnis zu Kunden und Geschäftspartnern ruiniert werden.

Ein gutes Beispiel für die Auswirkungen eines Hacker-Angriffs ist der Bundestag: Die Zugriffsfähigkeit auf die Computernetze des Bundestags war zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt und auch der Zugriff auf ein kommerzielles Fremdgehportal war die ganze Zeit gegeben. Also war doch auch alles in Ordnung, oder etwa nicht?
Auch dann, als die Nutzerdaten schon kompromittiert waren haben die User nichts davon gemerkt. Im Unternehmen werden Daten heute so freizügig und im besten Vertrauen abgespeichert. Im echten Leben würden solche Daten im Panzerschrank oder im Schredder landen! Außerdem würde man nichts offen auf dem Schreibtisch liegen lassen, wenn der Mitbewerber auf eine Tasse Kaffee vorbeischaut. Aber sobald es ums Internet geht lassen wir die Vorsicht einfach fallen.

Sicherheitsrisiko durch eigene Mitarbeiter

Es kann überaus sinnvoll sein, die eigenen Mitarbeiter im Thema Schutzniveau zu schulen und zu sensibilisieren, damit sie lernen, dass sie vorsichtiger mit Unternehmensdaten umgehen müssen. Oftmals können nämlich die eigenen Mitarbeiter des Unternehmens ein Sicherheitsrisiko darstellen. Auch Smartphones können dabei eine entscheidende Rolle spielen. Smartphones sind wie kleine, private Minicomputer, die stets mit zur Arbeit gebracht werden. Meist sind Smartphones nicht ausreichend geschützt und wenn sie mit dem Unternehmensnetz verbunden werden dürfen kann dies ein Sicherheitsrisiko sein. Die Schulung über diese Thematik ist deswegen überaus wichtig.

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