Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks im Interview mit BG BAU aktuell

ARKM Zentralredaktion 8. August 2014

Berlin – “Die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz für die Beschäftigten auf den Baustellen sind eine der großen Herausforderungen”. Das sagte Dr. Barbara Hendricks, Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit kürzlich in einem Interview mit “BG BAU aktuell”, dem soeben erschienenen Unternehmermagazin der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Ebenso liege der Ministerin viel an einer Verknüpfung von Bauen und Umweltschutz.

Quellenangabe: "obs/Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/Marc Darchinger"

Quellenangabe: “obs/Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/Marc Darchinger”

Die Tätigkeit am Bau ist immer noch eine oft harte Arbeit, die auch Unfallgefahren mit sich bringt. Daher bleiben alle am Bauprozess Beteiligten herausgefordert, den Unfall- und Gesundheitsschutz weiter zu verbessern. “Gerade technische und organisatorische Maßnahmen sind sinnvoll, um die Arbeitsabläufe zu erleichtern”, sagte die Ministerin. In diesen wichtigen Bereichen sei die Bauwirtschaft aber auch schon gut vorangekommen, dieses hob Hendricks ebenfalls hervor: “In Sachen Arbeitssicherheit hat bei den Arbeitsprozessen ein erheblicher Wandel stattgefunden. Dabei ist gerade die BG BAU beispielhaft vorangegangen”.

Zudem gebe es viele Schnittstellen zwischen der Bauwirtschaft und dem Umweltschutz, so die Ministerin. Beispiele sind die abgestimmte Entwicklung des ländlichen Raumes und des Naturschutzes, eine moderne und umweltbewusste Stadtentwicklung oder ein gemeinsames Interesse daran, Ressourcen zu schonen: Stichwort “energiebewusstes Bauen”. Das sei ein gemeinsames Interesse. “Bei der energetischen Gebäudesanierung übt die Bauwirtschaft eine ganz wichtige Rolle aus”, sagte Dr. Hendricks. Etwa zwei Drittel des Bestandes an Wohnungen sind vor 1979 errichtet worden, als es noch keine Energieeinsparverordnung gab. Dazu kommen Ein- und Zweifamilienhäuser, dort gebe es ebenfalls millionenfachen Bedarf und eine gezielte Förderung sei sinnvoll.

Quelle: ots

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